Ministranten
Wie werde ich Messdiener ?
Dienste
Entwicklung zur heutigen Form

Nach der Hl. Erstkommunion werden die Kinder bis zum Sommerfest zu Ministranten und Ministrantinnen ausgebildet. Die Aufgabe der Ausbildung übernehmen die Gruppenleiter mit Hilfe der Pastoralleitung.


Wenn man sich später noch dazu entscheidet, ist das auch kein Problem. Man kann das Ministrieren auch noch später erlernen.


Die Messdiener treffen sich:

montags um 16.30 Uhr           

Die Ministranten übernehmen in der Liturgie besondere Aufgaben, die überwiegend der Assistenz des Priesters und des Diakons dienen. Die Messdiener tragen beim Gottesdienst ein liturgisches Gewand.

Während der Eucharistiefeier bereiten die Ministranten als Altardiener zusammen mit dem Zelebranten sowie gegebenenfalls mit dem Diakon den Altar, bringen also Brot, Wein und Wasser zum Altar und helfen dem Priester bei der Händewaschung (Lavabo). Nach der Heiligen Kommunion assistieren sie bei der Purifikation der Gefäße und bringen das Messbuch und die liturgischen Gefäße zur Kredenz zurück. Wo es üblich ist, läuten Ministranten vor den Wandlungsworten und zur Elevation die (Altar-)Schellen ("Tintinnabulum") oder schlagen den Gong an. Sie reichen dem Priester oder dem Diakon liturgische Geräte an und halten als Libriferar liturgische Bücher bereit. Mancherorts sammeln sie die Kollekte ein oder sind für das Läuten der „Wandlungsglocken“ während des Hochgebets verantwortlich. Auch das Amt des Lektors kann von einem Ministranten übernommen werden.

Bei feierlich gestalteten Gottesdiensten tragen Ministranten als Thuriferar das Weihrauchfass und als Navikular das Schiffchen. Als Ceroferare tragen sie Kerzen und Leuchter, als Kruziferar das Vortragekreuz. Sie tragen das Weihwassergefäß mit dem Aspergill und reichen es dem Priester oder Diakon an (Weihwasserträger). Vielerorts übernehmen sie auch das Tragen von Vortragefahnen. In Pontifikalämtern halten sie als Signiferi Mitra (Mitrafer) und Stab des Bischofs (Baculifer), solange er diese Insignien nicht benötigt. Erfahrene Ministranten amtieren in größeren Gottesdiensten als Zeremoniar, der die anderen anleitet.

Ähnliche Aufgaben haben Ministranten bei besonderen Gottesdiensten etwa im Triduu Sacrum, an Weihnachten und Fronleichnam, bei Pontifikalämtern, bei Prozessionen, im feierlichen Stundengebet und bei den sogenannten Kasualien wie Taufe, Brautmesse und Begräbnisfeier.

Das Zweite Vatikanische Konzil gab den Weg frei für grundlegende Änderungen im Gottesdienst: Die Heilige Messe wird meist in der jeweiligen Landessprache gefeiert, und der Priester steht meist während der Eucharistiefeier am sogenannten „Volksaltar“. Ziel dieser Erneuerung war die „tätige Teilnahme“ (participatio actuosa) aller am Gottesdienst. Jeder sollte verstehen und mitvollziehen können, was gefeiert wurde.

Ministranten übernehmen in der Liturgie auch stellvertretend für die Gemeinde bestimmte Aufgaben. Wenn Ministranten zur Gabenbereitung Brot, Wein und Wasser zum Altar bringen, zeigt dies an, dass die Gemeinde insgesamt ihre Opfergaben zusammen mit ihren Sorgen, Bitten, Dank und Freude zum Altar bringen. Bei Prozessionen verdeutlichen Ministranten, dass die Kirche als „pilgerndes Gottesvolk“ unterwegs zu ihrem Herrn Jesus Christus ist. Bei allen Aufgaben tragen Ministranten dazu bei, die Bedeutung des Gottesdienstes als Handlung der Kirche zu unterstreichen.

Interessante Links

 

Pfarrgemeinde St. Peter

 

Grabeskirche der Hl. Lioba

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